In den Medien: LexiKalk im OSTBLOG

Peter Zillig, der an der Erstellung der Publikation „LexiKalk“ der Geschichtswerkstatt Kalk e.V. mitgewirkt hat, stellt das Projekt in einem Video auf der Seite von „OSTBLOG. Kalker Stories“ vor. Die einzelnen Beiträge des LexiKalk sind ebenfalls auf der Seite zu finden.   Die Stiftung KalkGestalten weist ebenfalls auf das LexiKalk und das dazugehörige Vorstellungvideo hin. …

Aus dem Verein: Tätigkeitsbericht 2019

Neuer Vorstand bei Kalker Geschichtswerkstatt Auf der Jahreshauptversammlung der Kalker Geschichtswerkstatt am 10. März 2020 wurde ein neuer Vorstand gewählt. Der bisherige Vorsitzende Eberhard Becker hatte nicht mehr kandidiert, weil er aus Kalk verzogen war. Neuer Vorsitzender wurde der Historiker Dr. Fritz Bilz. Zu seinem Stellvertreter wurde Peter Zillig und zum Kassierer Karl-Heinz Fuchs gewählt.

Aus dem Verein: Tätigkeitsbericht 2018

Aktivitäten der GW Kalk 2018 – Chronologisch – 28.01.2018 Mitveranstalter Gedenktag für Opfer des Nationalsozialismus i. der Antoniterkirche Frühjahr Vorbereitung der 2. überarbeiteten Auflage des Karl-Küpper Buches mit Konzeption, Ergänzungen, Layout, Druck, Auslieferung; Pressearbeit und zwei öffentlichen Lesungen in Kalk und Brück Frühjahr bis Sommer Überarbeitung der Webseite der Geschichtswerkstatt Frühjahr bis Sommer mehrere Treffen …

Neue Webseite

Die neue Webseite ist online, übersichtlicher, informativer, aktueller und schwerpunktbetonend die Arbeit der Geschichtswerkstatt im Focus.

Im Archiv sind nun wieder alle Bildbeiträge zugänglich und werden in den entsprechenden Stellen eingearbeitet!

Auf dem Markt

Kalker Geschichte: Eine kurze Chronik

KÖLN-KALK Aus der Geschichte 1003 Erste urkundliche Erwähnung Kalks als Hofanlage „Kalka“. Sie liegt an einem versumpften   Rheinarm. Neben den Abgaben anderer rechtsrheinischer Höfe dient der in Kalk erhobene Zehnte zur Unterhaltung des neu errichteten Benediktinerklosters in Deutz 1298 Seit diesem Jahr ist das St.Severin-Stift in Kalk begütert. 1394 St. Severin erwirbt einen zweiten Hof …

Kalker Geschichte: Niedergang und Ende der Kalker Industrie

Mit den siebziger Jahren beginnt der Niedergang in Kalk, der letzte verheerende Einschnitt. Arbeitsplätze werden aus übergeordnetem Konzerndenken vernichtet, Produktionsüberkapazitäten „bereinigt”, veraltete Industrieanlagen aufgegeben, nicht modernisiert. Kleine und mittlere Betriebe müssen schließen. Über Alternativen wird lange nicht nachgedacht. Erfahrungen liegen brach, Menschen mit hohem Ausbildungsstand, qualifizierte Facharbeiter – durchaus in der Lage neue Produktionsverfahren zu erlernen …

Kalker Geschichte: Kriege, Zerstörung und Wiederaufbau

Der 1. Weltkrieg war natürlich auch für Kalk einschneidend. Fabriken stellten ihre Produktion um auf Kriegsmaterialien. Sie wollten bei dem Geschäft, das auf Pump finanziert war und Deutschland in den Ruin trieb, mitverdienen. Sprengstoff und Kriegsgerät wurde hergestellt. Da die Männer als Soldaten bei der Eroberung Europas benötigt wurden, übernahmen Frauen die „Männerarbeit“ in den …

Kalker Geschichte: Leben und Wohnen in Kalk

Die Zeit der Hochindustrialisierung veränderte die Arbeit, das Wohnen und das Leben grundsätzlich. Die Industriearbeit wurde vom Land getrennt. Immer mehr Arbeiterwohnungen wurden gebaut. Auch die Verkehrsstruktur war in Kalk laufend verbessert worden, so wurden 1875 der Personen- und Güterbahnhof Kalk-Nord und 1886 der Personenbahnhof Kalk-Süd eröffnet. Ab 1877 gab es die erste Pferdebahn, 1902 …

Kalker Geschichte: Kalk im Aufbruch – Industrie in Kalk

Prägend für Kalk sind die letzten 150 Jahre. Die Zeit, in der die Industriearbeit im Mittelpunkt der Ortsgeschichte steht.

Die Industrialisierung begann in Deutschland in der Mitte des 19. Jahrhunderts, über 50 Jahre später als in England. Dabei war das Rheinland innerhalb Preußens noch das am weitesten entwickelte Gebiet. Hier entstanden Mitte des Jahrhunderts die ersten Fabriken in der Textil-, Nahrungsmittel- und eisenverarbeitenden Industrie.

Kalk um 1860

Auch Kalk profitierte davon. Gab es 1843 gerade einmal 96 Einwohnerinnen und Einwohner, die in 14 Häusern wohnten, hatte sich die Bevölkerung 1860 auf 1.800 Einwohner erhöht. Aus einem Bauerndorf war ein Industriestandort geworden.

Die Anfänge der Chemischen Fabrik Kalk, ca. 1860
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