Stolpersteine für Max und Eugenie Cohen
HIER WOHNTE
MAX COHEN
JG. 1876
DEPORTIERT 1943
THERESIENSTADT
FLUCHT IN DEN TOD
15.5.1944
HIER WOHNTE
EUGENIE COHEN GEB. BERLIN
JG. 1875
DEPORTIERT 1942
THERESIENSTADT
ERMORDET 25.7.1943
Verfolgtengruppe: Jüdinnen und Juden
Das Ehepaar Cohen führte auf der Kalker Hauptstr. 139 das Haushaltswarengeschäft „Kaufhaus Max Cohen“. Sie hatten zwei Töchter, Sophia Lili und Lotte, letztere verstarb 1929. 1937, vier Jahre nach der „Machtergreifung“ der Nationalsozialisten, musste das Geschäft Konkurs anmelden. Später wurden Max und Eugenie gezwungen in ein Ghettohaus in der Innenstadt umziehen. Ihre letzte Station vor der Deportation war das Deportationslager in Köln Müngersdorf. Tochter Lili konnte 1933 mit ihrem Ehemann ins Ausland fliehen und so den Holocaust überleben. (Quelle: NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln)
Hintergrund
Deportationslager Köln Müngersdorf
Text folgt
Ghettohaus
Text folgt
Theresienstadt (Ghetto)
In dieser kleinen Garnisonstadt nördlich von Prag errichtete das NS-Regime 1941 ein Ghetto, in denen Jüdinnen und Juden aus dem „Protektorat Böhmen und Mähren“ und aus dem Deutschen Reich deportiert wurden. Es galt offiziell als „Alters-Ghetto“ und wurde von den Nationalsozialisten in einem Propagandafilm als „Musterlager“ präsentiert. In der Realität wurde ein Großteil der Bewohner entweder von dort in Vernichtungslager deportiert oder starb im Ghetto aufgrund der katastrophalen Lebensumstände. (Quelle: NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln)
Online
Jüdisches Leben 1933 – 1945, Orte der Verfolgung und Ermordung, Theresienstadt (Ghetto), (Zuletzt aufgerufen am 01.01.26)
https://juedischesleben1933-1945.de/orte.aspx?o=2&id=37321
Weiterführende Links
Gedenkort Deportationslager Müngersdorf
https://nsdok.de/Gedenkort-Deportationslager-Muengersdorf
Bildnachweis
1+2 Geschichtswerkstatt Kalk e.V. 2025


