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KHD: Hallen 75, 76 und 77

Diese drei zusammenhängende Hallen von Glöckner-Humboldt-Deutz waren Montagehallen für den Stahlbau. Hier befand sich zeitweise eine Lehrwerkstatt für Auszubildende. Nach Schließung der Produktion war in der Halle 75 rund zwanzig Jahre eine Dependance des Schauspiel Köln untergebracht.

Die niedrigste der drei Hallen, die Halle 75 an der Ecke Sieversstraße, wurde von 1994 bis 2016 unter dem Namen „Halle Kalk“ als Spielstätte der Bühnen Köln genutzt. Der Eingang liegt auf Seite des Ottmar-Pohl-Platzes, wo heute noch entsprechende Schilder und Container an ihre Existenz erinnern.
Die Hallen 76 und 77 wurden bis 2015 durch das Museum Ludwig als Lagerort für Kunstwerke und gelegentlicher Ausstellungsort genutzt. Eigentlich war dem Museum von der Stadt die Nutzung der mittleren Halle 76 als neue Museums-Dependance versprochen worden, dies wurde nicht umgesetzt.
Die Nutzungen mussten aufgrund des maroden Zustands der Hallen aufgegeben werden. Mittlerweile sind alle drei denkmalgeschützte Hallen einsturzgefährdet und können nicht genutzt werden.

Mehr zu Klöckner-Humboldt-Deutz bei der Station „Klöckner-Humboldt-Deutz/Hallen 70 und 71“.

Literatur
Geschichtswerkstatt Köln-Kalk e.V. (Hrsg.), Kultur- und Industriepfad Kalk, Köln 2004, S 69.

Online
Kölnische Rundschau, KHD-Hallen in Köln-Kalk. Gutachter hält Einsturz für wahrscheinlich. (zuletzt aufgerufen am 06.01.2026).
https://www.rundschau-online.de/koeln/kalk/kalk-veedel/khd-hallen-in-koeln-kalk-gutachter-haelt-einsturz-fuer-wahrscheinlich-993966

Bildnachweis
1-6 Geschichtswerkstatt Kalk e.V 2025.
7,8 Geschichtswerkstatt Kalk e.V., Bildarchiv, König.