In diesen ehemaligen KHD-Gebäuden befand sich ein Verwaltungsgebäude mit zwei angeschlossenen Produktionshallen, in denen Traktoren (auch Schlepper genannt) montiert wurden.
Seit den 1930er Jahren gehörte KHD mit der Marke „Deutz“ zu den wichtigsten Traktorenherstellern in Deutschland und hatte so einen wichtigen Anteil an der Mechanisierung der Landwirtschaft. Zuvor standen an dieser Stelle Hallen, in denen Flugzeugmotoren-Einspritzpumpen gebaut wurden; diese wurden im Zweiten Weltkrieg zerstört. Nach dem Wiederaufbau zog der Traktorenbau ein.
Nach Einstellung der Produktion in den 1990er-Jahren wurden die Gebäude von der Stadt Köln gekauft und dort bis 2001 der „Gewerbe- und Handwerkerhof“, später „Technikhof Kalk“, eingerichtet. Seit 2024 hat die „Machwerkhaus Köln GmbH“ die Hallen übernommen, die die Räumlichkeiten verstärkt an Gewerbetreibende aus Handwerk und der kreativen Szene vermietet.
Mehr zu Klöckner-Humboldt-Deutz bei der Station „Klöckner-Humboldt-Deutz: Hallen 70 und 71“.
Literatur
Geschichtswerkstatt Köln-Kalk e.V. (Hrsg.), Kultur- und Industriepfad Kalk, Köln 2004, S 69.
Online
Kölner Stadt-Anzeiger, Machtwerkhaus Köln: Pilotprojekt soll ehemaliges KHD-Gelände in Kalk transformieren
https://www.ksta.de/koeln/kalk/kalk-veedel/machwerkhaus-koeln-pilotprojekt-soll-technikhof-auf-khd-gelaende-in-kalk-transformieren-851455
Weiterführende Links:
Machwerkhaus Köln
https://machwerkhaus-koeln.de/
Bildnachweis
1, 2 Geschichtswerkstatt Kalk e.V. 2025.
3, 4 Geschichtswerkstatt Kalk e.V., Bildarchiv, König.
5 Historisches Archiv mit Rheinischem Bildarchiv, rba 118 340 www.bildindex.de/document/obj05213214?medium=mi01287f06





