Diese Zweiwalzenmühle wurde 1900 in der „Maschinenbauanstalt Humboldt“ hergestellt und war bis 1972 in der Zeche Lüderich in Untereschbach (Overath) zur Zerkleinerung von Erzen im Einsatz.
Text der Infotafel vor Ort
Humboldt-Zweiwalzenmühle zur Nachzerkleinerung von Erzen
Hergestellt um 1900 in der „Maschinenbauanstalt Humboldt AG“ in Köln- Kalk
Bis 1972 im Einsatz in der Zeche Lüderich in Untereschbach
Schenkung der KHD Humboldt Wedag AG im November 1999
Aufgestellt als Zeugnis der Kalker Industriegeschichte im Rahmen des Kalk-Programms vor dem früheren Vingster Tor des ehem. KHD–Werks.
Kalk im März 2000. Stadt Köln Der Oberbürgermeister
Der Kreisel, in dessen Mitte die Zweiwalzenmühle seit 1999 steht, befindet sich am Anfang der Dillenburgerstraße. Hier befand sich einst ein zentrales Eingangstor zum Werksgelände von Klöckner Humboldt Deutz. Die Dillenburgerstraße lag vollständig auf Werksgelände und war keine öffentliche Straße wie heute.
Die Maschinenbauanstalt Humboldt wurde später Teil von Klöckner-Humboldt-Deutz.
Mehr zu Klöckner-Humboldt-Deutz bei der Station „Klöckner-Humboldt-Deutz: Hallen 70 und 71“.
Weiterführende Links
Rheinische Industriekultur, Overath Zeche Lüderich (zuletzt aufgerufen am 06.01.2026).
https://www.rheinische-industriekultur.de/objekte/Overath/Luederich/luederich.html
Bildnachweis
1+2 Geschichtswerkstatt Kalk e.V. 2025
3 Geschichtswerkstatt Kalk e.V., Bildarchiv, König.



